Re: Gedanken zum Markt

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geschrieben von Burkhard (altes Forum) am Dienstag, 17. September 2002 16:09 Uhr

Als Antwort auf : "einfache rechnung":

: wie lang muss ein womo sein? nun 2,1 m braucht das fahrerhaus, mindestens 1,9 m die seitendinette. sind also 4m. soll dass womo ein bad mit sep. dusche bekommen wird man mindestens 1,5 m brauchen. plus rückwand und stoßstangenattrappe (mehr spendieren die hersteller ja leider nicht) landen wir bei 5,70 m. also geht das bett nur längs rein. dummerweise muss das bad jedoch einen zugang bekommen - also muss vom bett eine ecke am fußende abgeknabbert werden. und da ein bad rund 70 cm breit sein sollte und das womo innen wohl kaum mehr als 2,1 m breit sein darf (wegen alltagstauglichkeit) sehen wir ganz schnell: mehr als 1,4 meter breite bleibt für ein bett nicht. und ein heckbett quer geht schon überhaupt nicht, soll das womo unter 7 m länge bleiben.<br>: alles ärgerlich aber wahr. welche alternativen gibt es noch? wie bei expeditionsmobilen das dach hochfahren und dann ein tolles schlafzimmer vorfinden. einziger haken: geht nicht gut bei alkovenmobilen, ist schwer und teuer.<br>: also kuschele ich mich auch in zukunft eng an meine frau.<br>: jens<p>Grüß dich Jens,<br>sicherlich hast du Recht, das GG der Mechanik (wo ein Körper ist kann nicht gleichzeitig ein anderer sein) lässt sich nicht umgehen. Leider ist es aber so, dass die Womo Hersteller seit Jahren die gleichen konventionellen Mobile auf den Markt bringen (nicht zuletzt bezogen auf Grundriss und Aufbauart). Viele Hersteller feiern sich dieses Jahr für das Integrieren des Fahrerhausgestühls in die Dinette! Prima, Kawa Ausbauer und z.B. Frankia-Alkoven haben das schon Jahre. <br>Ich meine eher die fehlende Kreativität der Hersteller bei der Lösungsfindung bezüglich neuer Grundrissvarianten. Es kann doch nicht sein, das man sich für unter 120.000 DM im Womo immer an seine Frau kuscheln MUSS, oder?! Wingamm bietet seit einigen Jahren Hubbetten von 1,50m Breite an. Leider sind dort nur 1-2 Grundrissvarianten im Angebot, auch blöd. Viele Kawa Ausbauer schaffen das doch auch, bei weit unter 6m Länge und 2m Breite je nach Bedarf Dusche oder Fahrradgarage oder sonst was zu integrieren. Nur viele Womo Hersteller sind starr im Denken. Die lehnen sich zurück, dösen so vor sich hin und wenn sie dann eines Tages der Markt überholt schreien sie nach staatlicher Subvention. Natürlich gewährleistet dies die Regierung auch gern, besonders wenn es vor der Wahl ist. <p>Sind das eigentlich unsere Steuergelder?<p>Viele Grüße Burkhard <br><br>

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