na gut - unsere erfahrungen zum wasser

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geschrieben von jens voshage (altes Forum) am Samstag, 3. November 2001 11:11 Uhr

Als Antwort auf : "frischwasser-bevorratung mit tanks":

: guten morgen, horst und jens,<p>da du mich schon mal besonders ansprichst, muss ich natürlich auch gleich antworten <p>: gleich geht´s los - die ersten alkoven gucken.<p>viel spaß. und immer schön die augen offen halten.<p>: die haben ja auch alle mehr oder weniger üppige tanks. genau dazu ist mir eine quälende frage eingefallen :<br>: mein hymercar hat 2 kanister a 17 l. ein anachronismus, wie ich bei der anschaffung des fahrzeugs dachte. allerdings : in der praxis hab ich mich an die vorteile gewöhnt : da ich das wasser nur abgekocht verwende (trinkwasser wird um selterflaschen ergänzt), reicht der vorrat wirklich lange.<p>wir haben bei unserem missouri rund 120 liter frischwasser. auftanken müssen wir jedoch wesentlich mehr, da einerseits die ganzen leitungen erstmal gefüllt sein wollen und auch der boiler 12 liter wasser nimmt. ich hatte mal versucht, mit einem 5-l-kanister für eine übernachtung wasser aufzufüllen - nach 30 litern war die frischwasseranlage noch nicht einsatzbereit - dann bin ich zur tankstelle gefahren. wir kommen zu dritt mit vollen tanks von 4 tagen (mit duschen und viel kochen/ abwaschen) bis zwei wochen (sommerurlaub auf dem campingplatz: duschen, abwaschen und öfter mal wc im sanitärgebäude, trinkwasser aus flaschen oder vom campingplatz) weit. was ich richtig pfiffig fände, aber noch nirgends gesehen habe? eine herkömmliche womo-wasserversorgung und zusätzlich beim küchenblock einen zweiten hahn mit tauchpumpe und einem 20-l-kanister. in dem ist dann immer nur trinkwasser drin - im urlaub zur not gefüllt mittels vittel oder so.<p>: "nachfassen" mit den 2 kanistern praktisch überall möglich (tankstellen, freundliche einheimische, eigene wohnung). kein "geschlauche" notwendig und überdies sind die vorräte so immer relativ frisch.<br>: wie macht ihr das mit euren tanks (die lassen sich ja nich einfach unter den arm klemmen) ?<p>unser haus ist rund 50 meter von der straße entfernt - am anfang hab ich immer einen langen schlauch ausgerollt und den erstmal ordentlich durchgespült. und dann die tanks gefüllt und dann den schlauch wieder eingerollt und es war blöder aufwand. jetzt hab ich eine tankstelle hier in der nähe, die haben einen wasserhahn direkt zugänglich, ich hab mir dafür einen 50 cm langen schlauch gemacht und das wasserauffüllen geht ruck zuck. bei anderen tankstellen geht aber auch gar nichts. ich hab mit dem pächter gesprochen - und da ich den wasserhahn langfristig nutzen möchte geb ich ihm 5 mark für einen vollen tank und 2 für einen halben. klar, das ist teuer, aber davon gehen wir schon nicht pleite - schließlich rauchen wir nicht.<br>unterwegs sind unsere favoriten auch die tankstellen, campingplätze oder zur not auch die sanistationen.<p>: an den ver- und entsorgungsstationen (die zu suchen mir auch zu blöd ist, in der praxis nutze ich meist ein paar mir bekannte) gibt es ja immer wieder "experten", die ihre fäkalienbox nur mit 3 paar handschuhen anfassen mögen - und anschließend den frischwasserschlauch... (würg).<p>die entsorgung ist bei uns das größere problem! einfach gehts mit dem portapotti. jede tankstelle hat eine toilette und bevor ich tanke, frage ich ob ich die mal nutzen kann. und dann rein damit. habe ich noch nie probleme mit gehabt. (für drei personen reicht der kleine tank übrigens nicht fürs ganze wochenende - das ist etwas blöde.)<br>schwieriger ist es mit dem grauwasser. denn da sind ja einige liter im tank. und da unser haus weit ab von der straße ist und nur über treppen zu erreichen ist, ackere ich mit so einem grauen rolltank (35-l) das abwasser zum haus und schütte es in die toilette. so richtig sehe ich es nicht ein, aber es ist in den meisten gemeinden verboten, das grauwasser in die gullis zu leiten. angeblich könnte das fett vom abwasch die biologischen reinigungsstufen der kläranlagen fürs oberflächenwasser unbrauchbar machen. na, was ist denn dann mit dem abrieb der bremsbeläge, dem tür-scharnier-fett und dem diesel, der so von den autos tropft. wie sinnig die vorschrift auch sein mag - man sollte sich auf keinen fall dabei erwischen lassen (und irgend einen doofen nachbarn gibts immer, der die polizei ruft). die sanistationen sind aus meiner sicht völlige fehlkonstriuktionen: da kann man gar nicht sinnvoll entsorgen. richtig gut sind bodeneinlässe - und wenn wir unterwegs sind und eine solche abwasserentsorgungsstation sehen, machen wir da station. um so weniger muss ich dann wegkarren.<p>: euch ein schönes wochenende<br>: mit oder ohne womo<br>: felix<p>danke - aber immer mit. denn sowie die familie unterwegs ist, nehmen wir immer das womo. ist einfach bequemer als ein kleiner polo.<p><br>

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