Re: Transwatt Travel Power - Ein Gerät für alles?

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geschrieben von Hans kroeger am Montag, 29. Mai 2006 17:05 Uhr

Als Antwort auf : "Transwatt Travel Power - Ein Gerät für alles?":

hellfire :
Hi Leute!
Hat jemand hier Infos über die Firma Transwatt und deren Travel Power Gerät?
Leider haben die auf ihrer HP nur eine Kurzübersicht über die Funktionen.
Wenn ich das richtig seh funktioniert das Ding wie eine Online-USV mit einstellbarer Eingangsstrombegrenzung kombiniert mit einer Batterie zu Batterie Ladefunktion (vergleichbar Sterling B2B).
Somit ein Gerät für alles.


So ist es. Das TTP Gerät schließt einen B2B Lader mit ein. Dieser liefert 30 A Ladestrom mit der selben IUoU Kennlinie wie das integrierte 50 Ampere Netzteil.
Auf Wunsch kann man den Ladestrom des B2B Laders auch höher als 30 A einstellen lassen, (50 A max), wenn die Lichtmaschine im Fahrzeug und die Verkabelung das zulassen.
Die Werte für die Ladespannung und Ladezeiten sind Gelbatterie-freundlich.
Andere Werte können gegebenenfalls beim Hersteller eingestellt werden.

:
Der Hauptnachteil daran ist halt das die maximale Ausgangsleistung durch den integrierten Spannungswandler limitiert ist.


Da sehe ich kein Problem. Wenn ein Netzanschluss vorhanden ist (mit entsprechend hoher Absicherung), dann kann man die „Power-Management-Function“ an der Fernbedienung abschalten und es steht die max Leistung des Netzes zur Verfügung.

Vielleicht noch ein Hinweis zur Abstimmung von Batteriekapazität und Inverterleistung.
Wenn man auch bei 50% entladener Batterie den Inverter betreiben können möchte, gelten folgende Regeln:
Bei einer Batterie mit einer Kapazität von C100 = 100 Ah, die nicht mehr als 50% entladen ist, kann man eine Inverterleistung von etwa 250 Watt entnehmen, ohne dass die Batteriespannung unter 11 Volt sinkt.
Oder auch als Formel dargestellt:
I_inv_max (Watt) = C (Ah) x 2,5
Hierbei ist der typische Innenwiderstand der Batterie ebenso berücksichtigt (20 milliOhm je 100 Ah) wie der typische Wirkungsgrad eines Inverters mit etwa 90%.
Das hat zur Folge, dass eine vorhandene Batterie die Auswahl der Inverterleistung bestimmt.
Beispiel: wenn man eine Verbraucherbatterie mit 100 Ah hat, dann macht es wenig Sinn einen Inverter mit 2000 Watt Leistung anzuschaffen, es sei denn, man möchte die Batterie später aufrüsten.

Gruss
Hans

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