Re: Batteriekonfiguration richtig?

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geschrieben von Robo am Donnerstag, 11. Mai 2006 21:05 Uhr

Als Antwort auf : "Re: Batteriekonfiguration richtig?":

Hi Hans,
grundsätzlich stimme ich Dir selbstverständlich in Deinen Ausführungen zu, sie werden sich allerdings in der Praxis wahrscheinlich nicht leicht umsetzen lassen.

Hans kroeger :
Am Schluss werden alle (!) Lader und Verbraucher ausschließlich am Verteiler angeschlossen. Keinerlei sonstige Verbindungen zu den Batterien direkt!!!

Diesen Verteiler, an dem man dann auch die Verbrauchsicherungen anordnen sollte, wird man sinnvollerweise an einer zugänglichen Stelle unterbringen.
Schätzungsweise sind dort auch eine oder mehrere Batterien in der Nähe.
Michaels Zeichnung läßt darauf schließen, dass er insgesamt drei Standorte für die fünf Batterien hat, was sich wahrscheinlich auch aus Platzgründen nicht ändern läßt.

Hans kroeger :
Jetzt musst Du 10 Kabel mit beispielsweise 16 qmm Querschnitt herstellen, die alle gleich lang sind.

Aufgrund der unterschiedlichen Batteriestandorte, die dann auch alle (sehr) verschiedene Entfernungen zum Verteiler haben werden, ist es evtl. praxisgerechter, die Batterien, die weiter weg vom Verteiler sind, mit dickeren Leitungen anzuschließen, um unnötige Schlaufen auf den kürzeren Strecken zu vermeiden.
Wichtig ist ja, dass der elektrische Widerstand aller 10 Leitungen gleich ist.
Im nachfolgenden Beispiel:

Abstand Batterie 1 zum Verteiler :1m
Abstand Batterie 2-4 zum Verteiler :3m
Abstand Batterie 5 zum Verteiler :6m

Kann man dann auch
Batterie 1 mit 10mm<sup>2</sup>
Batterie 2-4 mit je(!) 35mm<sup>2</sup> und
Batterie 5 mit 70mm<sup>2</sup>
verkabeln.

Hans kroeger :
An den Enden müssen Quetschösen angebracht werden.

Bei hohen Strömen nicht zu unterschätzen ist auch der Übergangswiderstand zwischen dem Kabel und der Quetschöse.
Dieser ist schnell mal doppelt so groß wie der eigentliche Kabelwiderstand.
Und um die Ösen wirklich gut anzuquetschen, ist schon ab 6mm<sup>2</sup> ein richtig teures Werzeug vonnöten.
Ein handelsüblicher Lötkolben ist hier wesentlich billiger, und bei größeren Querschnitten ist auch die Bruchgefahr durch Vibration relativ gering.

Hans kroeger :
Nun verbindest Du V- auf dem kürzesten Wege mit Chassis. Dafür würde ich einen Kabelquerschnitt von mindestens 35 qmm vorsehen.

Vielleicht sollte man für den Laien noch ergänzen, dass (bei korrekter sonstiger Installation) in dieser Masseleitung dann nur beim Laden der Batterie durch die Lichtmaschine Strom fließt, welcher allerdings bei 5 parallel geschalteten Batterien und einer vernünftigen Lichtmaschine, wie sie für diese Kapazität (700Ah) erforderlich ist, schon an die 100A betragen kann.

Gruß Ronald

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