geschrieben von RaiWo am Donnerstag, 15. Dezember 2005 14:12 Uhr
Als Antwort auf : "winterfest vs. wintertauglich":
Hai!
Gerade zurück aus den Alpen
Also unser WoMo ist winterfest. Es hat einen Doppelboden, der zur Aufnahme der Technik dient. Frischwasser und Abwasser sind zu jeder Zeit verfügbar, auch bei tiefen Außentemperaturen. Wir hatten schon bis zu 20 - 25 Grad minus. Auch die Heizung erfüllt alle Kriterien. Alde WW. Gasverbrauch hält sich in Grenzen, wobei diesmal erhebliche Unterschiede zwischen den einzelnen Flaschen feststellbar waren. So hat z. B. eine Flasche drei Tage gehalten, eine andere 5 Tage. Das alles bei ziemlich gleichen Temperaturen.
Auf Gas sind Heizung und Kühlschrank gelaufen. Unterstützt haben wir die Gasheizung durch die zusätzliche Webasto-Diesel.
Gaspreise in Österreich sind happig!
27,50 Euro für 11 kg.
Diesel 98 Cent/l.
Da sollte man sich doch tatsächlich überlegen, eine Dieselhauptheizung einzubauen, z. B. von Eberspächer, denn Diesel ist überall zu "normalen" Preisen erhältlich.
Unser erstes WoMo war ein Bürstner Integrierter. Heizung Truma 3002 C. Da gab es zunächst das Problem, daß die Heizung bei ca. 17 Grad Innentemperatur abgeschaltet hatte. Als wir die Klappe, hinter der sich die Heizung befunden hatte, offen stehen liessen und noch einen externen Tempfühler angeschlossen hatten, ging es dann einigermassen.
Des Rätsels Lösung war ganz einfach: Die Heizung befand sich direkt neben dem Bad. Ein Abgang ging ins Bad, wodurch die Temperaturen im Bad viel zu hoch waren. Also habe ich den einzigen Lüfter fast ganz verschlossen. Dadurch blieb im Heizungsraum zu viel Wärme und der Temperaturbegrenzer schaltete ab. Ein Anruf bei Truma brachte zwar nicht unmittelbar die Lösung, aber den Ansatzpunkt und damit dann doch die Lösung verbunden.
Im Gespräch erwähnte der Truma-Mann, daß mindestens drei Abgänge von der Heizung offen sein müßten. Im nächsten Winterurlaub, als es wieder losging, kam mir diese Äußerung in den Sinn. Daraufhin habe ich den Ausströmer voll geöffnet und die Waschraumtür auch aufgemacht, so daß die Hitze in den Wohnraum gelangen konnte. Beim Probelauf habe ich dann bei + 24 Grad innen die Heizung zurückgestellt, denn sie "bollerte" immer weiter.
Der Frischwassertank befand sich im Inneren des Fahrzeugs und ist demgemäß auch nie eingefroren.
Anders war das mit dem Abwassertank. Der fror immer ein, obwohl er isoliert und mit einer Heizung versehen war. Aber - 25 Grad verkraftete der Tank und die Abwasserleitung nicht.
Zur Abhilfe habe ich die Abwasserrohre mit diesen Isolierschalen aus dem Heizungsbau ummantelt und zusätzlcih ein Heizband drumgewickelt. Das half. Aber dann ist der Schieber eingefroren.
Es blieb nichts anderes übrig, als den Tank offen zu lassen und einen Eimer unterzustellen. Den habe ich dann täglich entleert! (Wenn ich es nicht vergaessen habe
) War aber nicht ganz so schlimm. denn auch Eisklötze konnten im Schacht der Entsorgung entsorgt werden.
Fazit: der Bürsti war nur "wintertauglich".
Hat aber den Spaß auf keinen Fall verdorben oder geschmälert!
CU
Wolf
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