Re: Schlechte Elektroinstallation? / Umbau nötig!

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geschrieben von egn am Freitag, 4. November 2005 09:11 Uhr

Als Antwort auf : "Schlechte Elektroinstallation? / Umbau nötig!":

chriz :
Hallo!
Nach gut einem Jahr ist die Sekundärbatterie nun
dermassen tot, das selbst das Testgerät beim Autoteilhändler NIX
mehr anzeigte. Das Problem liegt darin dass die Batterie nur sehr selten benutzt wurde - und ebenso selten aufgeladen - da der Abstellplatz über keine Stromversorgung verfügt.


Ich vermute eher dass die Batterie durch einen stillen Verbraucher tiefentladen wurde. Eine Abhilfe ist der Einbau eines Trennschalters (Natoknochen).

:

(A) Die SekBatterie wird zu selten aufgeladen


Das kann die Ursache sein. Ihr habt die Batterie nicht jedesmal nach einem Einsatz voll geladen.

:

(B) Die SekBatterie wird zu selten entladen (=benutzt)


Eine Bleibatterie braucht nicht entladen zu werden um in Schuss zu bleiben. Bei der Bleibatterie ist es wichtig dass sie möglichst immer voll geladen wird.

:

- Ein 12V -> 220V-Adapter an die Starterbatterie hängen, der das Sekundärbatterieladegerät (Aufnahme: 310W) bei laufendem Motor speist...


Ich würde eher von dieser Konsturktion abraten da sie alles unnötig kompliziert macht. Ihr müsst z.B. auch dafür sorgen dass der Iverter von der Startbatterie getrennt wird wenn der Motor des Fahrzeugs nicht läuft. Und ihr müsst das Ladegerät zwischen dem Inverter und dem externen Stromanschluss umschalten.

:

- Optional gibt es auch so kleine Battery-Conditioner die auf 220V laufen und die SekBatt ständig belasten und nachladen...?


Ich würde erstmal davon abraten. Wichtig ist dass die Batterie überhaupt regelmässig voll geladen wird.

:

- Warum so "umständlich" über 220V gehen? Es gibt doch bestimmt die Möglichkeit über die LiMa die Sekundärbattterie zu laden (da gibt es doch so Verteiler, die immer die schwächste Batterie laden) oder Batterie-zu-Batterie-Ladegeräte...


Die einfachste Möglichkeit ist die Startbatterie mit der Versorgungsbatterie über ein Trennrelais zu verbinden. Dies kostet nicht sehr viel Geld. Abhängig von der Nutzung der Geräte könnte hier das Laden für 50-100 km schon fast ausreichen um eine Batterielebensdauer von 4-5 Jahren zu erreichen. Vorausgesetzt es ist eine zyklenfeste Batterie und keine einfache Startbatterie.

Wenn ihr mehr Geld investieren könnt dann solltet ihr zum B2B-Lader greifen. Dieser sorgt für eine schnelle Ladung der Batterie.

:

Ideen zu (B):


Vergiss das.

Wichtig erscheint mir dass ihr auch mal untersucht ob ihr keinen stillen Verbraucher an der Versorgungsbatterie habt (Funkgerät?). Dann sollte dieser entweder über einen Schalter versorgt werden oder aber ihr habt einen Batteriehauptschalter der alle Verbraucher bei Nichtnutzung abschaltet.

Gruß,
Emil

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