geschrieben von Biggi51 am Montag, 14. Februar 2005 15:02 Uhr
Als Antwort auf : "Übernachten in Tirol und in den Niederlanden":
Betr. Übernachten in Tirol und in den Niederlanden
Hallo Herr Wolfgang Kälber,
habe soeben Ihren Bericht unter http://wohnmobile.net/forum/recht/messages/493.html vom am 16. Mai 2002 gelesen.
Sind Sie mit diesem globalen europäischen Problem in der Zwischenzeit etwas weitergekommen oder bleibt es dabei ...
WoMobilisten bzw. die WoMo-Fahrzeugführer dürfen zwar in die jeweiligen europäischen Nachbarländer einreisen, müssen hier aber wissentlich gegen bestehendes Recht verstoßen.
Bestehendes Recht deshalb, weil aus versicherungstechnischer Sicht, die festgeschriebenen Lenk- und Ruhrzeiten eingehalten werden müssen. Bei einem möglichen Unfall, erst recht im Ausland, ist jeder gut beraten, wenn er diese vorgeschriebenen Pflichten vorher eingehalten hat. Die Polizei der Nachbarstaaten werden sehr wohl prüfen, ob mögliche Ursachen, wie etwa der Genus von Alkohol oder eventuell sogar Übermüdung zum Unfall geführt hat. Die deutschen KFZ-Versicherungsträger sind dann auch sehr fix bei der sache. Sollte hier ein grobfahrlässiges Mitverschulden vorliegen und das nicht einhalten der Ruhezeiten ist fahrlässig, erlischt der Versicherungsschutz 100%ig bzw. wird drastisch eingeschränkt. Ob es zusätzlich dann auch noch in Flenzburg ein paar Punkte gibt, weiß ich nicht
Das Verbot auf Ruhezeiten in den o.g. europäischen Nachbarländern, wie Sie schon feststellten, wird auch von unseren deutschen Parlamentariern selbst denen im europäischen Rat wissentlich geduldet, zumindest voll ignoriert. Auch hier wird bewusst mit zweierlei Maß gemessen.
Ich verstehe auch unseren deutschen großen Interessenvertretungen nicht, wie den ADAC oder z.B. die Promobil, das die nicht alle Fahrzeughalter-Interessen gleichermaßen vertreten. Die könnten sich doch hier einwenig stark machen und hatten bestimmt einige Mitglieder oder Abonnenten mehr. Sind etwa diese Interessenvertretungen, Vereine/Clubs oder die Promobil wirklich nur Vertriebsorganisationen, die mit Werbeträgern Profit machen wollen und wir die Kunden ...... oder?
Eines steht fest, wir WoMobilisten sind „noch“ keine Übermenschen, die 24h am Tag und 365Tage im Jahr ohne einwenig Schlaf, wo auch immer, auskommen.
Vielleicht sollten ein paar widerspenstige WoMobilisten es wagen und diese eklatanten Verstöße gegen das europäische Gleichbehandlungsprinzip anprangern, indem der europäische Gerichtshof hierüber Kenntnis erhält ?!.
Junge „widerspenstige“ Menschen sprechen nicht nur über „Globalisierung“, sie praktizieren und handeln entsprechend und wenn ihnen hier in Deutschland keiner hilft, wird Brüssel als letzte Mittel herangezogen.
Wir WoMobilisten sind doch wirklich keine kleinen Kinder mehr, die man für dumm halten soll .....
Frage:
Wie muss ich mich eigentlich als WoMo-Fahrzeuglenker in den beiden o.g. Ländern verhalten... Ich besitze einen 4,5Tonner (einen echten LKW) .....
Egon
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