Versteh ich nicht ganz wie du das machen willst und was du meinst damit zu erreichen.
Ich möchte ja mit meiner Schaltung eine möglichst optimale Ladung meiner beiden Batterie-Blöcke erreichen.
Bei deiner Variante sehe ich folgende Probleme:
- 2 unterschiedlich grosse Batterieblöcke (Versorgung: 24V 400Ah / Starter: 24V 110Ah)
- der Ladungszustand der beiden Blöcke wird nicht immer derselbe sein
- Starter ist Blei-Säure und Versorgung sind Gelis -> unterschiedliche Ladekennlinie
- nur eine Temperaturkompensation für zwei getrennte Batterieblöcke...
Aber vielleicht seh ich da nur einfach Probleme, wo keine sind... beschäftige mich zwar schon einige Zeit mit der Problematik, sehe aber dass ich noch einen weiten Weg gehen muss, bis alles so durchdacht ist und problemlos funktioniert wie ich dies gerne hätte.
@Emil
Danke für deinen fundierten Beitrag. Ich muss mir da zuerst noch ein wenig die ganze Sache genauer überlegen, bevor ich konkret auf deine Antwort eingehen kann.
Bin jetzt grad so auf die schnelle zu folgender Lösung gekommen:
Der Wechselrichter liefert ca. 230V 6A. Danach kommt noch der Umschalter von Philippi und direkt daran wird der Multi plus angeschlossen. Das Ladegerät für die Starterbatterie würde dann im 230V-Stromkreis hinter dem Multi plus angeschlossen (wahrscheinlich mit einem Relais, dass das Ladegerät der Starterbatterie ausschaltet, wenn keine Spannung am Eingang des Multis anliegt. So wird die Versorgungsbatterie nicht entladen, wenn keine Quelle anliegt.).
Mit dieser Konstellation könnte ich dann die Stromaufnahme des Multis auf eben die 6A des Wechselrichters begrenzen. Zusätzlich könnte ich bei Bedarf auch die Stromaufnahme des 2. Batterieladegerätes begrenzen, sollte aber IMHO bei einem Ladegerät mit 600W Leistung (z.B. Phoenix Charger 24/25) nicht nötig sein.
Die Frage bezüglich des Verlustes stellt sich nun natürlich wieder. Dabei ist die Frage, welchen Wirkungsgrad der Mutli plus hat, wenn er die 230V die am Eingang anliegen, direkt an den 230V-Ausgang weiterleitet.
Es ist mir klar, dass 230V nicht mehr im Kleinspannungsbereich liegen. Aber, egal ob Kleinspannung oder nicht... eine saubere Verarbeitung und Absicherung will ich sowieso im ganzen Womo haben. Wo genau siehst du denn die grösseren Risiken bei 230V während der Fahrt (Ausser bei Bastellösungen)?
Gruss
Chrigu
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