geschrieben von jens voshage (altes Forum) am Sonntag, 11. August 2002 12:08 Uhr
Als Antwort auf : "Re: überladung und geschwindigkeit - erfahrungen?":
: für mich wäre bzw. ist die Sache klar: Lieber lt. Zulassung eine gute Zuladung d.h. ein höheres Gesamtgewicht und auf der Autobahn "nur um die 95 km/h" im LKW-Temo mitfahren als mit einem überladenen Fahrzeug in einen Unfall verwickelt zu sein (z.B. auch bedingt durch Reifenplatzer), bei dem die Versicherung nachwiegen lässt (dann war die Sache nämlich fahrlässig und du könntest leer ausgehen)!<p>nun, die frage ist nur: wir haben zwei fahrten, bei denen wir über die 3,5 tonnen kommen (hinfahrt in den urlaub und rückfahrt). und dafür nehmen wir 361 tage extreme einschränkungen in kauf. die wahrscheinlichkeit eines unfalls ist eh gering, dass die versicherung dann auch noch die reste nachwiegt, ist eher unwahrscheinlich. und bei einem reifenplatzer zahlen die versicherungen in der regel ja eh nicht (vgl. die berichte in den womozeitungen im frühjahr).<p>:Ich denke aber, dass die Autobahnpolizei einen Blick dafür hat, welche Mobile oder auch Gespanne überladen dahinrollen bzw. welche die Geschwindigkeit erheblich überschreiten und welche im LKW-Überholverbot bei z.B. 2-spuriger Fahrbahn diese km-weit blockieren.<p>das ist ja das besondere an unserer situation: an dem fahrzeug ändert sich durch die eintragung 3,5 oder 3,8 tonnen nichts. es ist ein reiner verwaltungsakt. der wagen bleibt technisch absolut gleich. und selbst das typenschild LT35 bleibt beim 3,8-tonner dran. somit gibt es für einen polizisten auf der autobahn auch keinen anhaltspunkt, uns rauszuwinken.<br> <br>: Bei höherem zGG gibt´s als Schmankerl ja noch den günstigeren LKW-Steuersatz.<p>den haben wir mit 3,5 tonnen auch. allerdings müssen wir mit einem 3,8-tonner jedes jahr zum tüv!<p>: Ausserdem bin ich auch der Meinung, dass du bei genannten Daten mit 3,5 to zGG immer überladen fahren wirst.<p>ne, das ist definitiv anders. habe ich in der antwort auf KlausPeters tipps ja auch genauer erläutert. für das alltägliche fahren, kurztripps und die wochenendtouren reichen 3,5 tonnen beim missouri aus.<p>ich denke, der lösungsansatz der entscheidung liegt in der ganz persönlichen bewertung des versicherungstechnischen risikos im falle eines schweren unfalls und in dem persönlichen bedarf, auch mal eilig mit 120 km/h unterwegs zu sein (allerdings nur, wenn man nicht voll beladen ist - etwas verantwortungsbewußtsein hab ich ja auch).<p>jens<br><br>
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