Kühlung, Gas, 12V, 230V, Wärmestau

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geschrieben von Ulf (altes Forum) am Samstag, 24. Juli 2004 15:07 Uhr :

Hallo Freizeitfreunde,<p>ich hatte gerade eine interessante Korrespondenz zum Thema Kühlen und damit verbundene Probleme. Da diese Abhandlung von allg. Interesse sein dürfe, habe ich es zur Information ins Forum gestellt.<p>Alles wird Gut<br>Ulf<p><p>:>Gestern lief der Kühlschrank über Nacht auf 230 V und hatte heute Morgen eine Innentemperatur von 2,3 °C! Hat sich aber im Laufe des Tages wieder auf 15 °C erhöht, was aber an der Innentemperatur im Bus lag (ca. 35 °C). <p><br>Auch bei einer Raumtemperatur von 35°C, liegt die erreichbare Temperatur im Kühlschrank niedriger als 15°C. Im 230-V-Betrieb wird das Gerät normalerweise über einen Thermostaten geregelt (steht er auf Max.?) - im Gegensatz zu Gas (hier kannst du nur eine bestimmte Flammengröße einstellen) und 12 V (ständig eingeschaltet). Für eine gute Funktion ist die Ableitung der Prozesswärme das entschiedene A und O. Also oberhalb des Absorbers mit leicht geschrägtem Blech, die Wärme abführen. Je Luftströmung günstiger diese Abluft geführt wird – desto besser wird der Wirkungsgrad. Weiter bietet es sich an, die warme Seite von der kalten Seite zu trennen. Hier empfehle ich dir mal die Seite: http://www.t3-infos.de/t3-infos_f.html Kühlschrank. Allerdings würde ich den Lüfter nach der Electrolux Info montieren. Ein Thermostat in Reihe mit einem Ein/Ausschalter, sorgt für die Nachtruhe und entsprechende Bequemlichkeit.<br>Zuluft und Abluft bestimmen (natürlich vorausgesetzt, dass Gerät technisch in Ordnung ist) im Wesentlichen die Leistung deines Gerätes. Hier solltest du besonders gut und genau arbeiten.<p>:>Dann wollte ich heute die Kabel für die 12-V-Versorgung tauschen (gegen Querschnitt 4 mm). Dabei hab ich mir das Mal alles genauer von hinten angesehen. Die Kabel zur 12-V-Heizpatrone kann man ja nicht tauschen, da diese ja in die Patrone eingelassen sind. Und selbst wenn ich die 4 mm-Kabel bis kurz vor die Patrone legen würde, bringt das ja wohl nichts, wenn das letzte Stück wieder nur mit 1,5 mm (mehr liegt da nämlich wohl nicht! Max. sind´s 2 mm) verkabelt ist. Das gleiche gilt wohl auch für die Kabel von der Batterie zum Schalter (was nützen 4 mm bis zum Schalter, wenn´s danach mit 1,5 mm weitergeht).<p><br>Die 12 V Betriebsspannung sind im Batteriebetrieb von entscheidender Bedeutung. Wenn du mal folgende Messung machst, wird das deutlich. Fahrzeugmotor starten und alle Verbraucher die üblicherweise im Betrieb sind einschalten. Auch die Fahrzeugbeleuchtung und den Kühlschrank. Dann mit einem Messgerät (aber bitte nicht eins von Aldi für 2,85€) die ankommende Spannung an der Fahrzeugbatterie messen. Den Wert notieren, er sollte deutlich größer 12 V sein (um 14, xxx). Und nun mist du die ankommende Spannung an der Anschlussklemme am Kühlschrank. Im Idealfall sind beide Spannungen gleich groß. Du wirst aber sicher unterschiedliche Spannungen messen. Diese Differenz ist der Spannungsverlust – hervor gerufen durch einen zu geringen Leitungsquerschnitt. Gemeint mit Leitungslänge ist übrigens immer die Hin- und Rückleitung! In einem der letzten Beiträge habe ich gerade mal Folgendes dazu geschrieben: <p>Hallo Stefan, <br>eine 12-V-Heizung ist für 12 V konstruiert und die Leistungsangaben beziehen sich natürlich auch auf 12 V. Zumindest bei Electrolux ist, das sodass im Betrieb (Lichtmaschine) eine höhere Spannung erzeugt wird, ist schon richtig, nur kommt sie auch an? 14,7 V am Kühlschrank ist eher Wunsch als Wirklichkeit, da der Spannungsabfall der Leitungen in vielen Fällen doch ganz erheblich ist. Wenn dann noch 12 V ankommen, ist der Techniker (und das Bier) schon recht froh. Allerdings ist es bis lang üblich gewesen, dass die 12 V Heizung so um 10 -20 W kleiner ausgelegt ist, als die 230 V Heizung. Das darf man als Zugeständnis an die Batterie sehen. Und nun wird ein Schuh daraus: kleinere Heizleistung und hoher Spannungsabfall gleich deutlich geringere Leistung! Beispiel: 105 W im 230-V-Betrieb. 85 W im 12-V-Betrieb. Nun kommen aber nur 11,5 V an. Das bedeutet nochmals ca. 10 W Leistungsverlust. Also 105 W zu 75 W. Und nun ist Gut mit Watt. Im 230-V-Betrieb und im Gasbetrieb wird dann (vorausgesetzt hier ist alles in Ordnung) unser Heiligtum „Bier“ schnell und gut gekühlt.<p>Also lange Rede kurzer Sinn: <br>Wenn machbar, dann verlege 6 mm2. Wenn dein Fahrzeug ein Trennrelais für den Kühlschrank besitz (das ist üblich) dann fühle mal vorsichtig, ob es im Betrieb warm bzw. heiß wird. Wird dein Relais recht heiß – dann tausche es gegen ein deutlich leistungsfähigeres 30 – 50 A. Damit werden schon mal erhebliche Spannungsverluste eliminiert. Natürlich benötigtes du auch eine entsprechende Lüsterklemme für den 6 mm2 Anschluss. Die Verbraucher (12 V Patrone) müssen nicht mit einer stärkeren Zuleitung versehen werden, da die Leitungslänge ja nur einige wenige cm beträgt.<p>:>Und vorhin wollte ich dann noch mal einen Testlauf auf Gas machen, aber da spinnt der Brenner jetzt wohl wieder (zündet nicht richtig bzw. geht wieder aus). Aber dank des umfangreichen Materials, was du mir geschickt hast, werde ich mich da wohl morgen noch mal dransetzten (Gasfilter suchen, Düse reinigen).<p><br>Der Brenner kann von Außen mit Druckluft gereinigt werden. In der Regel reicht das. Wenn nicht, dann solltest du den Brenner komplett (mit Düse und Gehäuse) tauschen. Darauf achten, dass eine einwandfreie elektrisch leitende Verbindung zwischen Brenner und Gerätegehäuse besteht, nur so kann auch die Zündung funktionieren. Und wo wir gerade bei der Zündung sind, dann schaue auch auf das Zündkabel. Scheuerstellen führen zu einer Zündung an der „falschen Stelle“!<p><br>:>P.S.: mir ist da noch was an der Gasflasche aufgefallen. Die zeigte sonst am Manometer so ca. 5 - 6 Bar Druck an. Heute zeigte das Manometer ca. 10 -12 Bar an. Ist das normal, z. B. wegen der Wärme im Wagen?<p>Das Manometer zeigt den Behälterdruck in Verbindung zur Temperatur an. Oder anders ausgedrückt: Wenn man weis welches Gas in der Flasche ist, dann kannst du im Umkehrschluss über den angezeigten Druck auf die Umgebungstemperatur schließen (bei ca. 20°C Umgebungstemperatur macht das etwa 8 bar bei Propangas – 12 bar entsprechen etwas weniger als 40° C). Der angezeigte Druck sagt nichts über den Inhalt (Menge) aus. Auf den Inhalt kommst du z.B., wenn du die Flasche wiegst und von dem gewogenen Gewicht, das Leergewicht der Flasche (TARA) abziehst. Schau mal auf die Seite: http://www.holbor.<p>Und noch eins: Nach allen Arbeiten an Gaseinrichtungen, Elektroanlagen egal ob 12 V oder 130 V, müssen die entsprechenden Sicherheitsprüfungen nach VDE und DVGW bzw. DVFG durchgeführt werden! Alle Arbeiten und Prüfungen dürfen nur von entsprechend ausgebildeten Fachkräften ausgeführt werden. <p>Bitte diesen Hinweis mit dem gebotenen Ernst umsetzen. <p><br><br>

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