schlagabtausch

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geschrieben von jens voshage (altes Forum) am Dienstag, 22. Juli 2003 10:07 Uhr

Als Antwort auf : "aktuelle pressemitteilung: warnung vor bio-diesel":

und der biodieselverband schlägt heute mit einer pressemitteilung zurück:<p>-----------------------<br>Falschmeldung gefährdet Arbeitsplätze in der Biodieselindustrie<p><br> Berlin (ots) - Durch eine heute veröffentlichte Pressemitteilung<br>des in Münster ansässigen Internationalen Wirtschaftsforums<br>Regenerative Energien (IWR) sehen Biodieselproduzenten und Vertreter<br>der hiesigen Landwirtschaft Gefahren für tausende Arbeitsplätze.<br> <br> In der Meldung "Millionenschäden durch undichte Einspritzpumpen"<br>nennt das IWR einen Betrag von bis zu 20 Mio. Euro, der deutschen<br>Autofahrern jährlich beim Einsatz von Biodiesel durch Materialfehler<br>an Einspritzpumpen entstehen würde. Eine Nachfrage der<br>Arbeitsgemeinschaft Qualitätsmanagement Biodiesel e. V. (AGQM) beim<br>Institutsleiter Dr. Norbert Allnoch ergab, dass dort keine Fakten<br>vorliegen, die eine Hochrechnung in dieser Höhe rechtfertigen würden.<br>Die Mitglieder der AGQM sind über das unwissenschaftliche und ganz<br>offensichtlich effektheischende Verhalten der Institutsleitung<br>entsetzt. Die AGQM, die in Deutschland und Österreich in Abstimmung<br>mit der Automobilindustrie ein umfassendes System der<br>Qualitätssicherung für Biodiesel etabliert hat, konnte in den letzten<br>Monaten keine Zunahme von Beschwerden feststellen. Dem<br>Biodieselabsatz von ca. 650.000 Tonnen in diesem Jahr und über 1.600<br>Tankstellen in Deutschland und Österreich stehen ca. 20 an die AGQM<br>herangetragene Schadensmeldungen gegenüber, die eventuell durch<br>Biodiesel minderer Qualität hervorgerufen wurden. Im Umkehrschluss<br>hätte die vom IWR veröffentlichte Schadenssumme zu einer Welle von<br>Reklamationsansprüchen führen müssen - dies ist nicht der Fall.<br> <br> Durch die nicht haltbare Aussage der heutigen Pressemeldung des<br>IWR könnte bei der wachsenden Zahl der Biodieselkunden der Eindruck<br>entstehen, dass eine Betankung mit Biodiesel zwangsläufig zu Schäden<br>führt. Diese Verunsicherung der Autofahrer hätte in letzter<br>Konsequenz auch Folgen für den gesamten Wirtschaftszweig, der nach<br>Berechnungen des ifo-Instituts aus München mittlerweile bis zu 19.000<br>Arbeitsplätze in der Landwirtschaft und Biodieselindustrie sichert.<br>Es bleibt zu hoffen, dass das IWR eine Richtigstellung der gemachten<br>Aussage vornimmt, um mögliche wirtschaftliche Folgen für die<br>betroffene Industrie zu vermeiden, denn die finanziellen Folgen wären<br>um ein Vielfaches höher als die nicht nachvollziehbare Schadensumme<br>in der IWR-Meldung.<br> <br> <br>ots Originaltext: Arge. Qualitätsmanagement Biodiesel <br><br>

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